Reise zum Horizont, Dokumentarfilm von Thomas Latzel     
     
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Reise zum Horizont möchte ein emotionaler und ein ehrlicher Film sein. Die Kamera bewegt sich immer dicht an den Menschen. Zugunsten von Nähe und Intimität verzichtet sie auf Hochglanz und allzu aufwendige Technik. Unplanbare Ereignisse und spontane persönliche Empfindungen zwingen zu einem kleinen Team und oft zur Handkamera.
Schon während der Recherche hatten wir eine Sony-HDV-Kamera dabei. Dies gab uns zum einen die Möglichkeit, vor allem Dörte an die Kamera zu gewöhnen, zum anderen einige unwiederbringliche Situationen und großartigen Eindrücke für unseren Film später verwenden zu können.
Aus Budgetgründen werden wir auf den Einsatz von Celluloid verzichten müssen. Um dennoch eine Bildästhetik zu finden, die dem sinnlichen Thema und den großartigen Kulissen gerecht wird, verwenden wir weiter HD-Video, aber nun in Kombination mit der P&S-Technik.


 



Hier wird das Bild mit normalen Cine-Optiken auf eine Mattscheibe projiziert, von der dann die Video-Kamera ”abfilmt“.   Diese vergleichsweise kostengünstige Kameratechnik erlaubt den vollen optischen Gestaltungsspielraum der 35mm Kameras, sie erreicht einen erstaunlich guten ”Film-Look“ und ermöglicht zudem eine spätere hochaufgelöste Ausbelichtung auf Film. Eine besondere Herausforderung ist es, das Erlebnis Fliegen selbst filmisch adäquat umzusetzen. Die subjektive Perspektive aus dem Gleitschirm ist emotional leer, eine dichte ”objektive“ Einstellung in brauchbarer optischer Qualität fast unmöglich. Wir werden dennoch versuchen, mit dem Tandemgleitschirm oder im Ausnahmefall mit dem Helikopter möglichst unmittelbar mit zu fliegen. Dabei lässt die Kamera dem Zuschauer Raum und Zeit den Horizont zu spüren und vielleicht darüber hinaus zu schauen, ohne nach der wildesten und ungewöhnlichsten Einstellung zu haschen.