Reise zum Horizont, Dokumentarfilm von Thomas Latzel     
     
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Das Leben von Dörte Schwarz war über 40 Jahre geprägt von Familie und einem behinderten Lebenspartner. Jetzt, mit 69 Jahren, ist sie frei von familiären Verpflichtungen und sucht noch einmal eine ganz neue Herausforderung: Dörte lernt Fliegen. Doch dafür muss sie eine gehörige Portion Angst und Selbstzweifel überwinden, und ihr Leben ändern.

Ewa Wisnierska hat schon als Kind vom Reisen in der weiten Welt geträumt. Doch für die gebürtige Polin waren die Grenzen dafür sehr eng gesteckt. Bald nach der Wende ergriff sie die Chance der neuen Freiheit und suchte ihr Glück in der Großstadt Hamburg. Erst durch einen Besuch in ihrer Heimat Polen vor fünf Jahren entdeckte Ewa schließlich, was sie schon immer gesucht zu haben schien: das Fliegen. Heute gilt sie als eine der besten Gleitschirmpilotinnen der Welt. Ein Ausnahmetalent.

In der Flugschule haben sich die beiden kennen gelernt, Ewa als Lehrerin und Dörte als ihre Schülerin. So Grund verschieden die beiden sind, verbindet sie doch inzwischen die gemeinsame Leidenschaft und eine besondere Freundschaft.
Beide haben große Ziele: Nach vielen nationalen und internationalen Wettkampf-Erfolgen will Ewa Weltmeisterin werden. Doch ihr bisher ungebremster sportlicher Aufstieg führt sie nicht nur auf die Sonnenseite des Lebens. Der Ehrgeiz konfrontiert Ewa mit lebensbedrohlichen Situationen, die sie aber letztlich zur eigenen Mitte führen und zurück zu den Ursprüngen ihrer Leidenschaft.
Dörte will zunächst die Piloten-Lizenz erwerben, keine leichte Aufgabe in ihrem fortgeschrittenen Alter. Und später will sie alleine Fliegen, ohne Fluglehrer in eigener Verantwortung Entscheidungen treffen, und am liebsten gleich den "Cracks" hinterher fliegen, zumindest ihrer Lehrerin Ewa. Doch auch Dörtes Geschichte erzählt eher vom Landen in der Realität als vom Abheben in höhere Sphären.

 


Der Ehrgeiz, bisher wichtiger Motor für ihr erfolgreiches Leben, erweist sich als unerwartetes Hindernis auf einem Weg, der in besonderem Maß Geduld und Bescheidenheit fordert.

So machen sich beide Frauen auf den Weg, ihre Grenzen zu überwinden und neue Horizonte zu entdecken, jede für sich und beide doch innig miteinander verbunden.
Diese Reise führt sie in ferne Länder rund um den Globus, vor allem aber auch in ihr Innerstes, zu ihren Ängsten, Sehnsüchten, Grenzen und neuen Möglichkeiten.  
"Reise zum Horizont“ ist ein zutiefst ehrlicher, menschlicher und persönlicher Film, jenseits von üblichen Klischees, von Sport- und Helden-Image. Die außergewöhnliche Nähe zu den Protagonistinnen zeigt ergreifende, intime Momente, starke Bilder und der behutsame Umgang mit intensiven, bewegenden Situationen sprechen für sich, ohne die ständige Reflexion durch kluge, intellektuell-philosophische Statements. 

So erzählt der Film eine wunderbare Geschichte von Lebenstraum und Leidenschaft, von Grenzen und Überwindungen und von einer außergewöhnlichen Freundschaft. 

Die Geschichte lebt von der Spannung zwischen Ziel und Weg, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen ”der Besten“ und ”der Anfängerin“. Sie bewegt sich nicht an der Grenze des Menschen Möglichen, sondern des persönlich Möglichen, stellt die Frage nach dem Maßstab für Leistung und die Frage nach dem Ziel hinter dem Ziel.
Die großartige Kulisse verdichtet die innere Reise der Protagonistinnen, sie lässt Zeit zum Zuschauen, Raum für große Emotionen und gibt den Rahmen, die Geschichte spannend und unterhaltsam zu erzählen.


”Reise zum Horizont“ lädt den Zuschauer ein, dem Geheimnis ein Stück weit auf die Spur zu kommen, was uns im Leben wirklich antreibt und Kraft gibt.